Der Sommer verabschiedet sich allmählich. Die erste kalte Brise streichelt mein Gesicht, weht durch mein Haar. Die ersten Blätter färben sich rot, färben sich gold.
Ich atme tief ein, schließe meine Augen. Meine Lungen durchströmt frische Luft und der herbstliche Duft, welcher in ihr liegt, schenkt mir ein wohliges Gefühl. Ein Lächeln legt sich auf meine Lippen.
„Endlich.“
Ich verweile einige Sekunden, einige Sekunden zu kurz, bevor ich meine Augen langsam wieder öffne. Es geht mir gut.
Ich schaue nach oben, der Himmel ist klar. Die Sonne scheint, doch der Herbst hatte sie bereits geküsst; sie gab sich ihm hin.
Ich gab mich hin, der Magie des Herbstes.

Vor ziemlich genau einem Jahr stellte ich fest: Ich habe mich wieder ein Stück weiterentwickelt, mich verändert. Die Sichtweise in einigen Bereichen komplett überdacht und manches geschah einfach ohne mein direktes Mitwirken. Einfach „von Geisterhand“.
Es ist interessant, wenn solche Dinge geschehen; wenn man solche Dinge tatsächlich mitbekommt und realisiert. Ich erinnere mich sehr genau an diesen Moment, da er mich selbst in ein leichtes Staunen versetzte. Einfach, weil es mir so plötzlich erschien – und teilweise war es dieser berühmte „Es fiel mir wie Schuppen von den Augen“-Moment.

Einer dieser besagten Momente war, als ich feststellte, dass meine unendlich scheinende Liebe, welche ich dem Sommer entgegenbrachte, mittlerweile doch endlich wurde. Nie zuvor wagte ich überhaupt daran zu denken, dass ich den Sommer irgendwann nicht mehr so vergöttern würde, doch wie bereits gesagt: Man verändert sich. Auch in diesem Beitrag griff ich bereits ein ähnliches Thema auf und ging auf den Mensch und Veränderungen ein.
Es gab eine Zeit, in welcher 45 Grad bei mir unter „angenehm warm“ fielen und ich jubelte, doch mittlerweile ist es eher ein Seufzen, welches ich in diesen Momenten herausbringe. Ein Seufzen und ein „Okay, ne, ist mir zu anstrengend.“
Ich mag es nicht mehr so gern. Nicht, weil ich denke, dass ich in der Sonne zu Asche werde. Vielmehr, weil ich die Luft schwer finde und sie sich auf der Haut klebrig und schmutzig anfühlt (hier in Deutschland zumindest, denn in Spanien war es ganz anders – logisch, da das Klima ein komplett anderes ist). Auch die Sommermode ist nicht meins. Klar, Kleidchen und Hotpants sind schön, aber…beides auch im Herbst tragbar – und auch so viel cooler kombinierbar, denn: Lang lebe der Zwiebellook. 😁 An dieser Stelle: Seid ihr auch Verfechter des Zwiebellooks? Lasst es mich wissen und wir gründen einen neuen Club. 😜

Der Herbst. Wie sehr ich mich auf ihn freute. Seit er sich letztes Jahr von uns wandte und seinen Platz dem Winter überließ. Es war etwas ganz besonderes für mich. Auch, wenn auch die Winterzeit ebenso eine neue Reise für mich war, eben aufgrund der innerlichen Veränderungen, so war es doch der Herbst, welchen ich ewig vermisste. Doch dieses Vermissen hat nun ein Ende.
Ich hoffe, dass ich die Zeit diesmal werde ausgiebig nutzen können und wieder einige schöne Herbstbilder entstehen, die ich euch zeigen kann. Er hat etwas von einer ganz eigenen Welt und in diese bin ich letztes Jahr auf viele verschiedene Arten und Weisen eingetaucht. Besonders im religiösen und spirituellen Bereich. Darüber werde ich jedoch in einem zukünftigen Beitrag mehr und genauer berichten, denn ich denke, dass gerade Themen wie Selbstliebe und Selbstfindung/-entdeckung sehr wichtige Pfeiler in eines jeden Leben sind. Egal, wie alt.

Dieser Beitrag entsprang einer tollen Blogparade zum Thema Herbst, die Palmira ins Leben rief. Schaut doch auch bei den anderen Bloggerinnen vorbei und lasst ihnen ein paar liebe Worte da. 🙂

08.9. beautypalmira.de
09.9. kirschbluetenblog.at
10.9. andysparkles.de
11.9. generationcouture.blogspot.com
12.9. ivorybeauty.de
13.9. missdifferent.de
14.9. schminktussis-welt.blogspot.de
15.9. icantnude.blogspot.de
16.9. annleebeauty.de
17.9. inlovewithlife.de
18.9. bananenschneckerl.de
19.9. katety.de
20.9. bloggerhearts.de
21.9. madre-mia.de
22.9. inmortalitas.com
23.9. Zusammenfassung von allen Beiträgen

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